Saturday, August 2, 2008

Die Rürüp Rente als Alternative zum klassischen Vorsorgesystem

Unsere Gesellschaft ist überaltert. Diese Aussage hört man heutzutage immer öfter. Was für die einen kein Problem darstellt, stellt andere jedoch vor ein Problem. Durch die enorme Zunahme an Rentnern und die Abnahme der Erwerbstätigen ist es nicht mehr möglich, die Rentenzahlung in Zukunft zu sichern. Immer weniger Arbeitnehmer müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Da sich das nicht ausgehen kann, setzt man nun auf die Rürup Rente. Seit 2005 gibt es die Rürup Rente, eine auf einem Rentenversicherungsvertrag beruhende Altersvorsorge, benannt nach dem deutschen Ökonomen Bert Rürup.

Die Rürup Rente, auch Basisrente genannt, bringt vor allem für Selbständige, Freiberufliche und gutverdienende Beamte und Angestellte beachtliche steuerliche Vorteile. Des Weiteren liegen die Vorteile auch darin, dass es nicht möglich ist, das angesparte Kapital zu pfänden, zu belehnen, zu veräußern oder für die Vermögensberechnung bei längerer Arbeitslosigkeit heranzuziehen. Somit ist die Rürup Rente mit der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbar. Will man die Rürup Rente mit einer klassischen Versicherung vergleichen, findet man den Unterschied darin, dass bei der Rürup Rente kein Kapitalwahlrecht vorliegt, das heißt, die Auszahlung des angesparten Kapitals muss in monatlichen Renten erfolgen. Diese Rentenzahlung wird zwar lebenslänglich garantiert, jedoch sind diese Renten weder vererbbar noch veräußerbar. Konkret heißt das nun, dass die Rentenauszahlung mit dem Tod endet und verfällt. Will man jedoch für die Hinterbliebenen vorsorgen, ist es ratsam, eine Zusatzversicherung abzuschließen, damit der noch offene Teil der Rentenzahlung an die Erben übergeht.

Im Unterschied zur Riester-Rente erhält man zwar vom Staat keinen Zuschuss, dafür akzeptiert das Finanzamt jedoch hohe Absetzbeträge. Im Gegensatz dazu sind jedoch die Auszahlungen nicht steuerfrei. Entschließt man sich dazu, eine Rürup Rente abzuschließen, ist es ratsam, verschiedene Anbieter zu vergleichen. Um diese Versicherung vergleichen zu können, bedarf es keiner großen Hilfsmittel. Entweder fragt man einen freien Versicherungsmakler um Rat oder man sucht sich im Internet mit wenigen Mausklicks den günstigsten und besten Anbieter.

Posted by finanzblog at 22:10:54
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