Friday, March 28, 2008

Immobilien als Geldanlage

Langfristige Geldanlagen sollten nicht nur eine hohe Rendite bringen, sondern auch relativ sicher sein. Neben Aktien, Renten und Rohstoffen gehört daher zu einer umfassenden Strategie zum privaten Vermögensaufbau auch der Erwerb einer Immobilie.  
Anleger, die Wohnungen kaufen, tun dies in Ermangelung liquider Mittel in der Regel unter Zuhilfenahme eines Darlehens. Dies bringt steuerliche Vorteile mit sich, sofern die Behausung nicht der Eigennutzung dient. Sämtliche Sollzinsen sowie auch andere anfallende Betriebskosten können von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. In Zeiten einer mit einem hohen Einkommen verbundenen Berufstätigkeit können so erhebliche Geldbeträge legal am Fiskus vorbei in die eigene Tasche gelangen, denn mit der Zeit wird das von der Bank aufgenommene Darlehen abbezahlt und die Immobilie gehört vollständig zum eigenen Besitz.

Im Alter können Verbraucher, die Wohnung vermieten und sie anderen zur Verfügung stellen, dann von einem zusätzlichen Einkommen profitieren oder aber die erworbene Wohnung selbst nutzen, etwa weil das Einfamilienhaus nicht mehr benötigt wird.
Immobilien sind unter anderen wegen ihrer Resistenz gegen die Geldentwertung ein so stabiler Baustein des privaten Portfolios. Im Zweifelsfall bieten sie dem Eigentümer immer einen nutzbaren Sachwert.
Welche Geldsummen für den Erwerb einer Wohnung aufgebracht werden müssen, hängt ganz wesentlich mit deren Standort zusammen. So kostet eine zentral gelegene Behausung in Frankfurt am Main sicherlich deutlich mehr als ein in der ländlichen Abgeschiedenheit Niedersachsens gelegenes Objekt.

Analog zu den Kaufpreisen gestalten sich auch die Mieten und damit die zu erwartenden Einkünfte aus dem Immobilienbesitz. Insbesondere in den süddeutschen Ballungsräumen profitieren Wohnungsinhaber von sehr geringen Leerständen und einer stetig steigenden Nachfrage nach Wohnungen. Der Grund dafür liegt in der grundsätzlichen Tendenz einer Bevölkerungsverschiebung weg vom Land und hinein in die Stadt. Insbesondere westdeutsche Ballungsräume profitieren zudem von der Abwanderungstendenz von Ost nach West.
Eine Wohnung in München, Frankfurt, Hamburg oder Düsseldorf dürfte in langfristiger Hinsicht die höchsten Erträge erwirtschaften, berücksichtigt man die Wertsteigerung.

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Friday, March 14, 2008

Tagesgeldkonto - Die sichere Anlage

Wer heute Geld sparen möchte, will zum einen von attraktiven Zinsen profitieren und zum anderen aber immer die Möglichkeit haben auf sein Geld zugreifen zu können. Um beides miteinander vereinen zu können entscheiden sich immer mehr Anleger für Tagesgeldkonten. Inzwischen gibt es auf den Markt viele unterschiedliche Anbieter, die für jeden Kunden das passende Angebot haben. Ein Tagesgeldkonto wird in der Regel bei einer Direktbank eröffnet. Die Verzinsung erfolgt bereits ab dem ersten eingezahlten Euro und über den angesparten Betrag kann jederzeit verfügt werden. Die Führung eines Tagesgeldkontos ist meist kostenlos und das eingesparte Geld ist auf diesem Konto genauso sicher wie bei einem normalen Girokonto auch. Einziger Unterschied sind die höheren Zinssätze. Diese bewegen sich oftmals sogar über den Zinsen von Festgeldanlagen. Viele Banken locken ihre Kunden besonders bei einem Online Tagesgeldkonto mit sehr hohen Zinsen, da sie durch die Online Führung viele Kosten wie den Außendienst und die Filialen einsparen und dieses Geld dem Anleger zugute kommt. Hierbei kann der Anleger stets von zuhause aus auf seinen Tagesgeldkonto zugreifen und spart sich den Weg zur Bank.


Als Anleger eines Tagesgeldkontos benötigt man lediglich ein normales Girokonto, da vom Tagesgeldkonto keine Überweisungen ausgeführt werden können und auch kein Geld am Automaten abgeholt werden kann. Benötigt der Anleger Geld von seinem Tagesgeldkonto, so kann er den gewünschten Betrag völlig kostenlos auf sein normales Girokonto überweisen lassen. Die Überweisung dauert in der Regel nur drei Werktage. Tagesgeldkonten bieten nicht nur hohe Zinsen und tägliche Verfügbarkeit sondern bieten auch den Vorteil, dass es keine Kündigungsfrist oder Mindestlaufzeit gibt. Dennoch ist auch hier die Spreu vom Weizen zu trennen, denn nicht jedes Angebot das auf den ersten Blick vielleicht verlockend erscheint ist es auch. Vor dem Abschluss sollten zunächst möglichst viele Anbieter miteinander verglichen werden. Mithilfe von einem Tagesgeld Vergleich kann der Anleger nach Angabe seines Betrages den er ansparen möchte und der eventuellen Laufzeit die besten Angebote miteinander vergleichen, um nicht auf den Erstbesten herein zu fallen.

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Wednesday, March 12, 2008

Kreditkarte ohne Schufa

Die Banken werden nicht müde, ihren Kunden laufend neue Produktangebote zu unterbreiten. Neben immer neuen Investmentmöglichkeiten fokussieren sich die Vertriebsbemühungen auch auf Produkte des täglichen Zahlungsverkehrs, und in diesem Segment ganz besonders auf Angebote zu Kreditkarten.
So hat sich in den letzten Jahren ein ganz neuer Markt für eine ganz spezielle Zielgruppe etabliert. Die  so genannte Prepaid Kreditkarte findet den Weg in eine wachsende Zahl deutscher Geldbörsen. Dieses innovative Produkt ist durch den Umstand gekennzeichnet, dass mit der Kartenausstellung nicht die Gewährung eines Kreditrahmens an den Inhaber verbunden ist. Vielmehr kann mit der Karte nur soweit bezahlt werden, wie Guthaben auf dem Kartenkonto befindlich ist. Verfügungen darüber hinaus sind technisch nicht möglich und führen zu einer Ablehnung der Transaktion durch die Kreditkartengesellschaft.

Der Grund für die zunehmende Popularität dieser Konstellation liegt in den Datenbanken diverser Wirtschaftsauskunfteien vergraben, die Daten zum Zahlungsverhalten von Millionen Bundesbürgern speichern. So führt eine nicht bezahlte Rechnung schnell zu einem Negativmerkmal in der Kartei des Verbrauchers, was bei der Beantragung einer Kreditkarte für die bei der Auskunftei anfragende Bank ersichtlich ist und meist ein Ausschlusskriterium darstellt.
Bei der Prepaid Kreditkarte entfällt für das Kreditinstitut jedoch jegliches Risiko eines Zahlungsausfalls und auf die Prüfung der Kreditwürdigkeit des Antragstellers kann verzichtet werden. So stellt diese Produktinnovation für Bürger mit dem Status einer nicht ganz einwandfreien wirtschaftlichen Vergangenheit eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Kreditkarten dar.

Auch wer seiner Bank kein ausreichend hohes regelmäßiges Einkommen vorweisen kann, sollte sich die Neuheit einmal genauer ansehen. So hat sich das Produkt bereits al Kreditkarte für Studenten genauso bewährt wie als Zahlungsmittel für Erwerbslose.
Anfangs tummelten sich nur ausländische Banken auf dem Markt für Prepaidkarten. Durch den wachsenden Erfolg der Produkte sind aber mittlerweile auch deutsche Institute, darunter namhafte öffentliche Banken, in das lukrative Geschäft eingestiegen.

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