Sunday, February 17, 2008

Kredit ohne Schufa

Derzeit werden Konsumentenkredite von den Banken wieder einmal verstärkt beworben. Ob zur Umschuldung, für ein neues Auto oder den lang ersehnten Urlaub in der Ferne: Für alles und jeden gibt es den passenden Kredit. Das zumindest verspricht die Werbung.
Die Realität indes sieht freilich ganz anders aus. Reagieren Verbraucher auf die Offerten der Kreditinstitute in Form eines Darlehensantrages, folgt nicht selten kurze Zeit später die Ernüchterung, wenn die Absage der Bank im Briefkasten liegt.

Die Ablehnung hat nicht selten mit einer negativen Zahlungshistorie zu tun. Störungen bei der Rückzahlung eines Kredites, zu spät bezahlte Handyrechnungen und ähnliche Vorfälle können zu einem Negativeintrag bei der Schufa in Wiesbaden führen. Ist solche eine Eintragung erstmal erfolgt, haben Betroffene für drei bis vier Jahre erhebliche Schwierigkeiten, bei einer normalen Bank einen Kredit zu erhalten.
Konsumenten, die trotz einer nicht mehr ganz weißen Weste ein Darlehen benötigen, sollten sich daher nach einem Kredit ohne Schufa umsehen. Derlei Kredite sind nicht mit der Einholung von Auskünften bei der Schufa seitens des Darlehensgebers verbunden und können so auch von Verbrauchern mit einer negativen Eintragung bezogen werden.
Voraussetzung ist bei den meisten Anbietern  ein ungekündigtes Angestelltenverhältnis sowie ein Mindesteinkommen von rund zwölfhundert Euro monatlich. Anbieter für auskunftsfreie Kredite tummeln sich nicht wenige auf dem Markt. Kein Wunder, gibt es doch Millionen von zahlungsfähigen Verbrauchern, die durch einen Negativeintrag in einer Auskunftei auf dem herkömmlichen Wege kein Darlehen mehr erhalten.
Der Interessent sollte daher die Konditionen der verschiedenen Anbieter genau vergleichen.  Nicht nur der Zinssatz sollte den Ausschlag bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter geben, sondern auch die Rückzahlungsmodalitäten. Weiterhin sollte das komplette Antragsprozedere kostenlos sein. Auch die Möglichkeit einer telefonischen Kundenbetreuung sollte dem Kreditnehmer geboten werden.
Hat der Verbraucher kein Interesse daran, dass seine Hausbank von seinem Kredit ohne Schufa erfährt, sollte er sich das Darlehen in bar auszahlen lassen.

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Tuesday, February 12, 2008

Tagesgeldkonten-ein sicherer Hafen für den Notgroschen

Immer wieder kommt es im Alltag vor, dass unvorhergesehen Anschaffungen oder Reparaturen anfallen und dafür Geld benötigt wird. Daher empfiehlt es sich, stets einen ausreichenden Notgroschen in der Hinterhand zu haben, an den jederzeit ohne große Schwierigkeiten zu gelangen ist und mit dem die wesentlichen Ausgaben abgedeckt werden können.

Die meisten Menschen horten zu diesem Zweck ihr Geld auf dem Girokonto bei der Hausbank oder auf einem klassischen Sparbuch. Zwar erfüllt dies im Hinblick auf die Sicherheit sowie die tägliche Verfügbarkeit durchaus seinen Zweck. Allerdings ist die Verzinsung oft so minimal, dass nicht einmal die Teuerungsrate ausgeglichen wird. In diesem Fall wird das Geld nicht mehr, sondern weniger!

Eine attraktive Alternative bietet da ein Tagesgeldkonto. Es trägt seinen Namen, weil der komplette dort befindliche Geldbetrag täglich vom Kontoinhaber abgerufen werden kann. Dazu ist lediglich eine Banküberweisung auf das Girokonto, dass als Referenzkonto genutzt wird, notwendig. Die Verzinsung bei Tagesgeldkonten ist von der jeweiligen Bank abhängig. Um den besten Zins zu finden, kann ein Tagesgeldkonto Vergleich durchgeführt werden. Im Internet finden sich diverse Seiten zu diesem Thema, auf denen sich leicht und schnell ermitteln lässt, welches Institut zum jeweiligen Zeitpunkt die attraktivsten Konditionen bietet.

Im Schnitt kann der Anleger mit vier bis fünf Prozent pro Jahr rechnen. Damit der Geldregen nicht vom Fiskus ein behalten wird, sollte der Bank ein Freistellungsauftrag erteilt werden, um den Sparerfreibetrag für sich zu nutzen.

Tagesgeld ist eine sichere und transparente Anlage, daher eignet es sich so gut um die eiserne Reserve zu parken. Anleger sollten sich vor der Eröffnung eines Kontos einiger Punkte vergewissern, um auch alle Vorzüge des Tagesgeldinvestments zu nutzen. So sollte die Bank bei der das Konto eröffnet wird Mitglied im Einlagensicherungsfonds sein, damit auch im Falle einer Bankpleite die Einlagen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch sollten sowohl die Eröffnung des Tagesgeldkontos als auch dessen laufende Unterhaltung nicht mit Kosten verbunden sein.

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Saturday, February 2, 2008

Diversifikation oder wie ein gutes Depot aussehen sollte

Dass Anleger bei der Geldanlage nicht alles auf ein Pferd setzen sollten, ist den meisten bewusst. Den Begriff Diversifikation haben die meisten Aktionäre auch schon gehört und  können ihn thematisch einordnen. Wie aber ein Depot dann tatsächlich aussehen sollte, damit das Risiko möglichst breit gestreut ist und dennoch überdurchschnittliche Erträge winken, bleibt oft im Dunkeln und soll daher an dieser Stelle kurz erörtert werden.
Eine professionelle Diversifikation verlangt die Anlage in unterschiedliche Anlageklassen genauso wie die Verteilung des Risikos auf unterschiedliche Branchen und Regionen. Zusammenhänge zwischen verschiedenen Anlagen im Depot sind so weit wie möglich zu berücksichtigen, um Clusterrisiken zu vermeiden.
Die Anlage sollte also in Aktienfonds, Rentenfonds sowie Rohstoffe erfolgen. Zur Beimischung geeignet sind Hedgefonds, geschlossene Fonds sowie Immobilienfonds.
Die Aktienquote im Depot sollte in Form bei rund fünfzig Prozent liegen, wobei dieser Wert auch abhängig ist vom Alter des Anlegers. Hier gilt, dass junge Investoren eine höhere Aktienquote haben sollten als ältere.
Etwa dreißig Prozent des Depotwertes sollte in Rentenfonds angelegt werden. Hier bieten sich Fonds an, die Unternehmensanleihen kaufen, weil diese eine höhere Rendite versprechen als Staatsanleihen und in einem guten Fonds das Ausfallrisiko minimiert ist.

Zehn Prozent der Anlagesumme sollten sich dem Rohstoffmarkt widmen. Hier können Investitionen in Edelmetalle genauso erfolgen wie der Kauf eines Zertifikats, dass einen renommierten Rohstoffindex abbildet.
Der verbleibende Rest sollte in ein Hedgefondszertifikat angelegt werden. Hedgefonds bieten auf Grund ihrer Unabhängigkeit vom allgemeinen Marktgeschehen eine interessante Glättungskomponente.
Innerhalb der jeweiligen Anlageklassen ist eine weitere Diversifikation vor zu nehmen. Die Aktienfonds sollten zu etwa zwei Drittel in Blue Chips investiert sein und zu etwa einem Drittel in Emerging Markets. Hinsichtlich der Rentenfonds ist eine breite Streuung der Anleihen bezüglich der Branchen notwendig, um keine Klumpenrisiken entstehen zu lassen.
Bei dem Hedgefondszertifikat ist wichtig, dass es sich auf einen Dachhedgefonds bezieht, da einzelne Hedgefonds verschiedene operationale Risiken bergen.
Im Rohstoffmarkt schließlich ist zu beachten, dass Zertifikateinvestments über verschiedene Emittenten getätigt werden, um das Einzelrisiko eines Ausfalls wegen Insolvenz zu minimieren.

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